Relaunch ohne Ranking-Verlust: SEO- & Redirect-Checkliste

Zuletzt aktualisiert am: 19. Mai 2026

5 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze
  • Redirects sind der #1 Hebel: Jede wichtige alte URL braucht eine passende 301 auf die neue Seite.
  • Kein „alles auf Home“: 1:1 Weiterleitungen sind Pflicht – sonst verliert Google Relevanzsignale.
  • URL-Inventar zuerst: Top-URLs aus GA4 + Search Console + Sitemap sammeln, dann mappen.
  • Indexierung kontrollieren: robots/noindex/canonicals/sitemap müssen beim Go-live sauber sein.
  • Nach Go-live prüfen: 404s, Redirect-Ketten und Canonicals sofort checken – nicht erst Wochen später.
  • Messbarkeit sicherstellen: Kontakt-Submit + CTA-Klicks als Events/Conversions in GA4, sonst kein Vorher/Nachher-Vergleich.
Ein Website-Relaunch kann eure Sichtbarkeit verbessern – oder sie in wenigen Stunden zerstören. Der häufigste Grund für plötzliche SEO-Drops ist nicht „Google ist komisch“, sondern fehlende oder falsche Weiterleitungen, geänderte URL-Strukturen und technische Details, die erst nach dem Go-live auffallen.
Damit euch das nicht passiert, kommt hier eine praxisnahe Checkliste, die wir in Relaunch-Projekten nutzen, um Rankings und Traffic sauber abzusichern.

Warum Relaunches oft SEO kosten

Google kennt eure bestehenden Seiten (URLs) und hat ihnen über Zeit Signale zugeordnet: Inhalte, interne Verlinkung, externe Links, Nutzerverhalten, Historie. Wenn ihr beim Relaunch URLs ändert oder Seiten entfernt, gehen diese Signale nicht automatisch mit. Ohne saubere Weiterleitungen landen Nutzer:innen und Googlebot auf 404-Seiten oder auf falschen Zielseiten – und das kostet Sichtbarkeit.

Dazu kommt: Wenn Struktur, Headings, Inhalte oder interne Links stark verändert werden, ändert sich auch die Relevanz. Das ist nicht per se schlecht, muss aber kontrolliert passieren.

Die 3 goldenen Regeln beim Relaunch

  1. Keine wichtige URL darf verschwinden.

    Wenn sich etwas ändert, braucht es eine saubere 301-Weiterleitung oder eine gleichwertige Alternative.
  2. Weiterleitungen müssen inhaltlich passen (1:1).

    Nicht alles auf die Startseite schicken. Google bewertet das oft als „Soft 404“ und entwertet Signale.
  3. Indexierung und Signale müssen kontrolliert sein.

    robots, noindex, canonicals, sitemap – hier passieren die teuersten Fehler.

Schritt 1: URL-Inventar erstellen (vor allem aus Organic)

Bevor ihr irgendetwas baut, braucht ihr eine vollständige Liste eurer relevanten URLs. Wichtig sind dabei nicht „alle Seiten, die es gibt“, sondern vor allem jene, die Traffic und Rankings liefern.

So sammelt ihr die wichtigsten URLs:

  • GA4: Landing Pages gefiltert auf Organic Search (Top-Einstiegsseiten)
  • Google Search Console: Seiten mit Klicks/Impressions (Top Pages)
  • Sitemap.xml: aktuelle URL-Liste (als Ergänzung)
  • Optional: ein Crawl-Tool (z. B. Screaming Frog), wenn die Seite groß ist

Das Ergebnis ist eure „Master-Liste“. Die ist die Grundlage für alles Weitere.

Schritt 1: URL-Inventar erstellen (vor allem aus Organic)

Bevor ihr irgendetwas baut, braucht ihr eine vollständige Liste eurer relevanten URLs. Wichtig sind dabei nicht „alle Seiten, die es gibt“, sondern vor allem jene, die Traffic und Rankings liefern.

So sammelt ihr die wichtigsten URLs:

  • GA4: Landing Pages gefiltert auf Organic Search (Top-Einstiegsseiten)
  • Google Search Console: Seiten mit Klicks/Impressions (Top Pages)
  • Sitemap.xml: aktuelle URL-Liste (als Ergänzung)
  • Optional: ein Crawl-Tool (z. B. Screaming Frog), wenn die Seite groß ist

Das Ergebnis ist eure „Master-Liste“. Die ist die Grundlage für alles Weitere.

Schritt 1: URL-Inventar erstellen (vor allem aus Organic)

Bevor ihr irgendetwas baut, braucht ihr eine vollständige Liste eurer relevanten URLs. Wichtig sind dabei nicht „alle Seiten, die es gibt“, sondern vor allem jene, die Traffic und Rankings liefern.

So sammelt ihr die wichtigsten URLs:
GA4: Landing Pages gefiltert auf Organic Search (Top-Einstiegsseiten)
Google Search Console: Seiten mit Klicks/Impressions (Top Pages)
Sitemap.xml: aktuelle URL-Liste (als Ergänzung)
Optional: ein Crawl-Tool (z. B. Screaming Frog), wenn die Seite groß ist

Das Ergebnis ist eure „Master-Liste“. Die ist die Grundlage für alles Weitere.

Schritt 2: URL-Mapping (jede URL bekommt ein Ziel)

Für jede bestehende URL definiert ihr genau eine Ziel-URL. Das ist der wichtigste Schritt im gesamten Relaunch.

Es gibt drei Fälle:

  • URL bleibt gleich: perfekt, nichts zu tun
  • URL wird ersetzt: alte URL → neue URL per 301
  • Seite fällt weg: alte URL → inhaltlich passendste neue Seite per 301

Wichtig:

  • Keine Redirect-Ketten (A → B → C). Immer A → B.
  • Keine 302 (temporär). Beim Relaunch fast immer 301 (permanent).

Wenn ihr neue Informationsarchitektur einführt (z. B. neue „Leistungen“ und „Branchen“), dann ist das Mapping besonders wichtig. Alte Service-Seiten dürfen nicht „ins Leere“ laufen, sondern müssen sauber auf die neue Struktur zeigen.

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Fazit

Ein Relaunch ist SEO-technisch kein Risiko, wenn ihr sauber vorbereitet: URL-Inventar, 1:1 Redirect-Mapping, kontrollierte Indexierung und ein klarer Go-live Prozess. Dann bleibt euer Traffic stabil – und ihr startet mit einer besseren Grundlage als zuvor.

Wenn du einen Relaunch planst und sicherstellen willst, dass SEO und Tracking sauber mitlaufen, lass uns kurz über den Scope sprechen.

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Florian Gapp
Matthias Triendl
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